QPlus | Qualitätsmanagement
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Qualitätsmangement

Gemeinsames QM in einem starken Verbund mit vertretbarem Aufwand und zu günstigen Konditionen

Seit 1.1.2006 ist gemäß der Richtlinie für die vertragsärztliche Versorgung (ÄQM-RL) ein Qualitätsmanagement für jede Vertragspraxis gesetzlich vorgeschrieben.

Diese Richtlinie wurde am 16. November 2016 durch eine neue Qualitätsmanagement-Richtlinie (QM-RL) ersetzt.

Für Interessierte:  https://www.g-ba.de/downloads/62-492-1296/QM-RL_2015-12-17_iK-2016-11-16.pdf

Die bereits in der alten Richtlinie enthaltenen Vorschriften wurden im wesentlichen übernommen und um weitere, vor allem die Patientensicherheit betreffende, Maßnahmen erweitert.

Jeder neu zugelassene Vertragsarzt ist verpflichtet, innerhalb von drei Jahren ein „einrichtungsinternes Qualitätsmanagement“  nach den Vorgaben der Richtlinie für seine Praxis „einzuführen und weiterzuentwickeln“.

Stichproben durch die eigens geschaffenen Qualitätsmanagement-Kommissionen der Kassenärztlichen Vereinigungen  über den Stand der praxisinternen Maßnahmen finden nicht mehr jährlich, sondern nur noch alle zwei Jahre statt, erstmalig jedoch schon 2017.

Bei Mängeln erfolgt eine Beratung durch die KV. Sanktionen sind – wie bisher – vorläufig nicht vorgesehen.

 

QM ist notwendig
Durch den Verzicht auf Sanktionen seitens der KV  könnte der Eindruck entstehen, QM sei zwar vorgeschrieben, aber nicht unbedingt notwendig.

ABER: Die Gesundheitsämter und Berufsgenossenschaften sind da weniger zimperlich, und Juristen schon gar nicht. Eine Praxis kann durchaus bei Hygiene- oder Sicherheitsmängeln vorübergehend stillgelegt werden. Mangelhafte Dokumentation führt bei Prozessen immer wieder zur Beweislast-Umkehr.

 

QM lohnt sich
Es empfiehlt sich daher, „QM“ nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Die Implementierung eines QM-Systems ist arbeits-, zeit- und kostenaufwendig.
Der Lohn dafür sind durchdachte Organisationsstrukturen, transparente Arbeitsabläufe, rationeller Personaleinsatz mit klar definierten Kompetenzen, leichtere Einarbeitung neuer Mitarbeiter /-innen, optimierte Dokumentation. Praxisausstattung und Behandlungsstandards entsprechen dann dem aktuellen Erkenntnisstand der Medizin, wodurch eine hohe juristische Sicherheit erlangt wird.
Wir empfehlen den Aufbau eines QM – Systems nach der international anerkannten ISO 9001.
Kaum ein/e Arzt/Ärztin wird in der Lage sein oder gar Lust haben, aus Hunderten von Verordnungen, Gesetzen und Vorschriften, die sich zudem ständig ändern, die für die jeweilige Praxis erforderlichen herauszufiltern oder zu beurteilen, was davon als „nicht notwendig“ weggelassen werden kann. Noch schwieriger ist die Interpretation vieler Gesetzestexte und deren Umsetzung in die Praxis mit zahlreichen Übergangsfristen und Ausnahmen, evtl. mit regionalen Unterschieden.

 

Professionelles Coaching
Solche Aufgaben, die wenig mit der Kernkompetenz der ärztlichen Tätigkeit zu tun haben, sollten besser in professionelle Hände gelegt werden. Unser Verein vermittelt seinen Mitgliedern ein sehr effizientes und mühesparendes Coaching durch den Einsatz von Spezialisten zu einem erschwinglichen Preis. Er übernimmt die gesamte Organisation der Kurse, Seminare, Audits, Dokumentenprüfung, Terminpläne usw. vom ersten Einführungskurs bis zur Zertifizierung und darüber hinaus.
Obwohl bisher keine Zertifizierungspflicht besteht, bauen wir unser gemeinsames System nach der ISO 9001 auf und zertifizieren gemeinsam unseren Verband durch einen namhaften Zertifizierer. Dabei geht es nicht in erster Linie um die Urkunde als Wandschmuck, sondern um eine wirksame Maßnahme, das natürlicherweise im Laufe der Zeit absinkende Motivationsniveau aufrechtzuerhalten.
Unser QM-System wird gemeinsam aufgebaut und unterliegt einer zentralen Steuerung, Pflege und regelmäßigen Weiterentwicklung.
Durch die klaren Vorgaben, die gemeinsame Weiterentwicklung, aber auch der zentralen Steuerung und Überwachung profitieren wir gemeinsam von den Vorteilen unseres gemeinsamen Verbundes.
Zur Zeit haben sich über 500 Praxen unserem QM-System angeschlossen.